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Kultur- und Krimiverein der Bonner Polizei e.V.

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Beethovenfest 2013

Beethovenfans und Kulturverein spenden für Stiftung Polizeiseelsorge

Jürgen Pawelzik und Jörg Pfefferkorn übergeben den Spendenscheck an Pfarrerin Claudia Heinemann von der Polizeiseelsorge
Jürgen Pawelzik (li) und Jörg Pfefferkorn übergeben den Spendenscheck an Pfarrerin Claudia Heinemann von der Polizeiseelsorge, Foto: Robert Korzen (Polizei)

Viel Applaus ernteten Scott Lawton, Leiter des Landespolizeiorchesters, und sein Harmonieensemble beim diesjährigen Konzert zum Beethovenfest im Polizeipräsidium. Die Fans und der Kulturverein der Bonner Polizei spendeten den Erlös des Benefizkonzerts in Höhe von 800 Euro an die Stiftung Polizeiseelsorge.

Am Mittwoch, 11. September 2013, spielte das Harmonieensemble des Landespolizeiorchesters vor gut gefülltem Saal im Bonner Polizeipräsidium Stücke von Ludwig van Beethoven, Christopher Ball und Benjamin Britten. Letztgenannter würde in diesem Monat seinen 100. Geburtstag begehen. Grund genug für Lawton, sich dessen "Metamorphosen" anzunehmen, denn auch das Motto des Beethovenfestes lautet "Verwandlungen".

Doch zuvor gab es feinste Kammermusik, das Opus 87 in der Besetzung Querflöte und zweimal Oboe. Laut Lawton feiert die Kammermusik eine Renaissance, aller Orten entstünden neue Ensembles. Warum, das zeigte das Trio um die Bonner Flötistin Anna Veith, jüngster Neuzugang und derzeit einzig weibliches Mitglied des Landespolizeiorchesters, sehr anschaulich.

Pan – Phaeton – Bacchus - Arethusa

Anschließend stellten die Oboisten René Eljabi und Nikolai Nechevski vier der sechs Metamorphosen von Britten vor. Das Werk des mit dem "Order of Merit" ausgezeichneten Komponisten, Pianisten, Dirigenten und Pazifisten wurde 1951 von seiner Freundin und Instrumentalistin Joy Boughton uraufgeführt, der es auch gewidmet war.

Ihm liegt die Ovid'sche Entstehungsgeschichte der Welt zugrunde, eines der populärsten mythologischen Werke, das bereits im Mittelalter großen Einfluss auf die Künste hatte. Seine Vielfalt an Figuren, Geschichten und Vorstellungen, die aus rund 250 darin verarbeiteten Sagen stammt, hat viele Komponisten seit der Renaissance bis heute inspiriert.

Gerade in der Musik des 20. Jahrhunderts findet sich die Metamorphose immer wieder als Kompositionsprinzip, so auch bei Benjamin Britten. Seine Oboe solo (Opus 49) erzählt die Verwandlungen mythischer Figuren, die ihren Seinszustand als Reaktion auf die Gewalt ihrer Umgebung ändern.

Nach der Pause, in der die Gäste Gelegenheit hatten, sich mit zahlreichen kleinen Leckereien der Hotelkette Günnewig zu stärken, gab es dann erneut ein Trio mit Anna Veith. Es spielte drei der vier Tänze aus dem Flötenkonzert "Lively Dances" von Christopher Ball.

Das Beste zum Schluss

Schließlich entführte Scott Lawton das Publikum in die Welt der Oper. Das gesamte Ensemble bot neun ausgewählte Sätze aus "Fidelio" dar, Beethovens einziger Oper. Anschaulich und mit viel Humor leitete Lawton jeden Satz mit einem kurzen Abriss des Geschehens ein und verabschiedete sich schließlich mit einem kräftigen Marsch.

Ein gelungener Konzertabend, der auch Gutes bewirkt. Die Gäste waren so begeistert, dass sie ihre Freude in den "Klingelbeutel" gaben. Jörg Pfefferkorn, Vorsitzender des Kulturvereins der Bonner Polizei e.V., übergab Pfarrerin Claudia Heinemann von der Polizeiseelsorge einen Scheck über 800 Euro.

Wir sagen Ihnen herzlichen Dank dafür!

Hier einige Eindrücke aus diesem Konzert

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