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Grenzen des Thrillers ausloten

Andreas Gruber

Andreas Gruber, Foto: Polizei Bonn

Krimis leben nicht von Spannungsbögen und Plots allein. Immer kommt es auch darauf an, dem Leser interessante Figuren vor Augen zu führen. Dabei kann der Österreicher Andreas Gruber in seinem nunmehr dritten Kriminalroman punkten, in dem wieder das Ermittlerteam Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez auftreten. Ganz nebenbei rockte der bekennende Heavy-Metal-Fan am 8. März 2017 zur Musik unserer Jazz-Rock-Pop-Band.

Der Fallanalytiker und Psychologe beim Bundeskriminalamt und die Kommissarin vom Münchener Kriminaldauerdienst, so unterschiedlich sie geraten sind, garantieren wieder Thriller-Spannung.

'Schriftstellerei bedeutet für mich, dass ich interessante Figuren erfinden darf, ohne in der Psychiatrie zu landen', sagt Gruber, der sein Duo so anziehend unterschiedlich ausgestattet hat. Hier der arrogant wirkende Analytiker, ein Außenseiter, der stur seinen Weg geht, bei seinen Vorgesetzten aneckt, auf eigene Faust ermittelt und sich oft auf dünnes Eis begibt. Ihm zur Seite steht die junge und engagierte Kriminalistin, die eben erst ihr Studium absolviert hat und ihren Platz in der Polizeiwelt noch finden muss.

Ihnen beiden mutet Gruber allerhand zu und begeht wieder eine 'Gratwanderung, (um) die Grenze des Thrillers auszuloten und trotzdem die Ebene der Realität nicht zu verlassen'.

Zur Story

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Sneijder und Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein, doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus.

Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel.

Der Autor

Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie und mehreren Katzen in Grillenberg in Niederösterreich.

Der begeisterte Autofahrer und bekennende Heavy-Metal-Fan hat zahlreiche Kurzgeschichten in unterschiedlichen Genres geschrieben und mehrere Kriminalromane.

Seine Bücher wurden u.a. für den Leo-Perutz-Preis und den Friedrich-Glauser-Preis nominiert, dreimal mit dem Vincent-Preis und dreimal mit dem Deutschen-Phantastik-Preis ausgezeichnet.

Eindrücke

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